United Internet steigert Umsatz und Gewinn
Die United Internet AG, der führende europäische Internet-Spezialist mit Marken wie 1&1, GMX oder WEB.DE, ist gut ins Jahr 2010 gestartet und stößt in die Wachstumsfelder „mobiles Internet“ und „Cloud Computing“ vor. Der in der United Internet AG konsolidierte Umsatz stieg im Auftaktquartal um 13,0 % von 409,4 Mio. € im Vorjahr auf 462,8 Mio. €. Das Ergebnis des Konzerns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich trotz hoher Aufwendungen für die laufende DSL-Qualitätsoffensive und Entwicklungs- und Vorlaufkosten in neuen Geschäftsfeldern um 8,1 % von 83,5 Mio. € auf 90,3 Mio. €.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verblieb insbesondere infolge plangemäß höherer Abschreibungen durch den Erwerb der freenet-DSL-Kunden mit 70,7 Mio. € auf Vorjahresniveau (70,8 Mio. €). Mit der Übernahme der freenet-Kunden Ende letzten Jahres wurde die strategische Position in der laufenden Konsolidierung des DSL-Marktes erheblich ausgebaut. Das Ergebnis pro Aktie (EPS) verbesserte sich leicht von 0,16 € im Vorjahr auf 0,17 €.
Um die Mega-Trends „mobiles Internet“ und „Cloud Computing“ gezielt adressieren zu können, hat United Internet Anfang 2010 eine neue Segmentierung in der Unternehmenssteuerung und Berichterstattung eingeführt: Access und Applications. „Access“ vereint das Geschäft mit DSL und mobilem Internet, „Applications“ fasst Cloud-Applikationen und das Online-Marketing-Geschäft zusammen. „Wir sind erfolgreich ins neue Jahr gestartet“, sagt der Vorstandsvorsitzende der United Internet AG, Ralph Dommermuth. „Mit unseren Geschäftsbeziehungen zu Millionen kleiner Firmen und Privatanwendern haben wir gute Chancen, an diesen boomenden Märkten zu partizipieren.“ Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg ist der im März mit Vodafone unterzeichnete MVNO-Vertrag (Mobile Virtual Network Operator), den United Internet nutzen wird, um ab Sommer 2010 verstärkt auch in den dynamisch wachsenden Markt des mobilen Internet vorzustoßen.
Vor dem Hintergrund des erfolgreichen Starts in das Geschäftsjahr 2010 bekräftigt das Management die Prognosen und erwartet auf Konzernebene ein Umsatzplus von ca. 15 %. Trotz der anhaltend hohen Aufwendungen für die laufende DSL-Qualitätsoffensive sowie den in den Folgequartalen weiter steigenden Entwicklungs- und Marketingkosten in den neuen Geschäftsfeldern und bei der weiteren Auslandsexpansion wird das EBITDA weiterhin auf dem Rekordniveau des Vorjahres (ohne a. o. Erträge) erwartet.
Hinter dem deutlichen Erlösplus auf Konzernebene steht das Segment „Access“. Der Umsatz stieg im 1. Quartal 2010 um 19,3 % auf 300,8 Mio. €. Das EBITDA verbesserte sich um 42,2 % auf 31,7 Mio. €, während das EBIT trotz der planmäßigen Abschreibungen auf den erworbenen freenet-DSL-Kundenbestand um 17,2 % auf 25,2 Mio. € zulegen konnte. Die Zahl der kostenpflichtigen Verträge in diesem Segment blieb mit insgesamt 3,50 Mio. Verträgen im Vergleich zum 31. Dezember 2009 stabil – eine Fortsetzung des positiven Trends der vergangenen Quartale. Bei den für die Kundenbindung wichtigen DSL-Komplettverträgen konnten weitere 90.000 Kundenverhältnisse hinzu gewonnen werden.
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