Trotz des verschärften Wettbewerbsdrucks auf dem Telekommunikationsmarkt hat der regionale Anbieter NetCologne in 2008 seine Marktführerschaft bei DSL in der Region behauptet. Mit einem Marktanteil von 36% in seinem Verbreitungsgebiet Köln/Bonn/Aachen belegt NetCologne vor den anderen Anbietern den Spitzenplatz. Dabei setzt NetCologne konsequent auf den Service, um sich von der Konkurrenz zu unterscheiden: Neben neuen, extrem einfach zu installierenden Routern für DSL bietet das Unternehmen seit kurzem einen kostenlosen Installationsservice für den DSL-Anschluss.
Die Deutsche Telekom und M-net wollen das Stadtgebiet Augsburg gemeinsam mit einer hochmodernen Glasfaserinfrastruktur versorgen, das haben beide Unternehmen jetzt vereinbart. Ziel der Kooperation ist es, durch einen koordinierten Netzausbau die Hochgeschwindigkeits-Infrastruktur flächendeckend anbieten zu können. “Die Kooperation ermöglicht zukunftsfähige Breitband-Internetzugänge für beinahe alle Augsburger Haushalte und Unternehmen. Auch die Menschen außerhalb des Stadtzentrums kommen so in den Genuss breitbandiger Internetanschlüsse. Die Attraktivität Augsburgs als Wohn- und Wirtschaftsstandort wird mit diesem Ausbau zusätzlich gestärkt”, erklärt Dr. Hans Konle, Vorsitzender der Geschäftsführung von M-net.
Die 1&1 Internet AG hat auf der CeBIT 2009 die 1&1 Branchen-Homepage vorgestellt. Mit dem neuen Angebot können kleine Unternehmen ohne Vorkenntnisse in wenigen Minuten einen professionellen Internet-Auftritt erstellen. Dazu stehen über 100 branchenspezifische Inhaltsvorlagen zur Verfügung – von A wie Apotheke bis Z wie Zahnarzt. Firmen können das Angebot 30 Tage ohne Risiko testen und ihre individualisierte Homepage mit allen Funktionen kostenlos online stellen.
Der preisumkämpfte DSL Markt macht besonders kleinen Internetprovidern zunehmend zu schaffen – wie sich am Beispiel von Carpo zeigt. Das Unternehmen teilte jetzt mit, die Vermarktung seiner DSL- und VoIP-Tarife mit sofortiger Wirkung einzustellen.
Der DSL Anbieter QSC konnte den Umsatz und das Ergebnis im Jahr 2008 deutlich steigern, allerdings erwartet das Unternehmen künftig weniger Wholesale-Abschlüsse ud einen stärken Wettbewerb angesichts erster Sättigungstendenzen auf dem Privatkundenmarkt für DSL-Anschlüsse.
Kabel BW hat die Zahl der CleverKabel Kunden auf 400.000 gesteigert. Innerhalb eines Jahres stieg die Zahl der Internet-/ Telefonkunden damit um 137.000 (+66%). Dieses Wachstum unterstreicht die erfolgreiche Strategie des Unternehmens, nicht nur Kabel TV, sondern landesweit schnelles Internet mit bis zu 32 MBit/s und Telefonie zum Festpreis anzubieten.
Neun Monate nach dem Start von AliceComfort, dem DSL-Premium-Angebot für anspruchsvolle Privat- und Geschäftskunden, zieht das Hamburger Telekommunikationsunternehmen HanseNet positive Bilanz. Seit Februar haben sich rund 25.000 Kunden für AliceComfort entschieden – und das, obwohl das Produkt noch nicht bundesweit verfügbar ist. “Die Strategie, als einer der ersten Anbieter in Deutschland ein Premium-Paket mit zusätzlichen Service-Leistungen anzubieten, hat sich gelohnt. Unser Erfolg beweist, dass es einen Markt für dieses Produkt gibt und auch Privatkunden bereit sind, für mehr und vor allem schnellen Service auch mehr zu zahlen”, erklärt Ralf Greßelmeyer, Bereichsleiter Mobile und Microbusiness im Alice Marketing.
Der eco Verband spricht sich bei der Breitband-Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland für die Technologie-Vielfalt aus. “Viele warten immer noch auf das Allheilmittel, obwohl längst feststeht, dass eine Technologie alleine niemals die flächendeckende Versorgung sicherstellen kann. Mit UMTS, WiMAX, DSL, Kabel und künftig auch LTE stehen verschiedene Lösungen bereit, die den unterschiedlichen Anforderungen absolut gerecht werden könnten”, sagte eco-Geschäftsführer Harald A. Summa anlässlich der 4. Jahrestagung “Broadband Wireless Access” der Schweizer Vereon AG in Bonn. Anlass zur Sorge böten allerdings nach wie vor die großen Lücken in der Breitbandversorgung. Laut Angaben des Deutschen Städte- und Gemeindebundes sind in der Bundesrepublik drei Millionen Haushalte unterversorgt. Viele Standorte sind für Unternehmen uninteressant. “Es geht längst nicht mehr darum, dass einige nicht wie gewünscht im Netz surfen können. Der Breitbandversorgung kommt mittlerweile eine hohe volkswirtschaftliche Bedeutung zu.”