Die skyDSL Technologies kommentiert die Entscheidung der Bundesnetzagentur, mit der Auktion freier Mobilfunkfrequenzen zügig und spätestens im Februar 2010 zu beginnen. Nach der Digitalisierung des terrestrischen Rundfunks wird für die Fernseh-Übertragung nur noch ein kleiner Teil der bisherigen Frequenzen benötigt. Diese könnten dann im Bereich zwischen 790 und 862 Megahertz für Telekommunikationsdienste eingesetzt werden.
Telefónica o2 Germany warnt vor einer Verschlechterung der Wettbewerbssituation und Investitionsbereitschaft im Mobilfunk, falls die Bundesnetzagentur ihre Pläne zur Versteigerung neuer Mobilfunklizenzen ohne Nachbesserungen umsetzt. „Die aktuellen Pläne der Bundesnetzagentur führen zu einer Wettbewerbsverzerrung, da die einmalige Gelegenheit, chancengleichen Zugang zu Frequenzen zu schaffen, nicht genutzt wird“, sagt der für Regulierungsfragen zuständige Geschäftsführer von Telefónica o2 Germany, Markus Haas. Wenn der Beirat der Bundesnetzagentur am kommenden Montag diesen Vorschlägen zustimme, werde sich dies negativ auf die Investitionsbereitschaft im Mobilfunk und auf den geplanten Breitbandausbau auf dem Land auswirken. „Sollte die Bundesnetzagentur ihre Vorschläge nicht nachbessern, sind wir gezwungen, diese rechtlich überprüfen zu lassen“, betont Haas.
Der führende europäische Satellitenbetreiber Eutelsat begrüßt jüngste Äußerungen des Bundesministers für Wirtschaft und Technik Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg zur Breitbandversorgungsalternative Internet via Satellit.
Die Gemeinden Bopfingen und Unterschneidheim im Ostalbkreis werden als erste Kommunen in Baden-Württemberg mobiles Breitband-Internet über Rundfunk-Frequenzen nutzen können. Eine entsprechende Vereinbarung haben Vodafone Deutschland und die Landesanstalt für Kommunikation in Baden-Württemberg (LFK) getroffen. Start des Versuchs soll im Mai 2009 sein.
Durch die zunehmende Digitalisierung des Fernsehens und Radios werden wieder Rundfunkfrequenzen frei. Diese wollen E-Plus und Ericsson nutzen, um Breitband-Internet in ländliche Gegenden zu bringen. Ein Pilottest starte Anfang März in Mecklenburg-Vorpommern.