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ANGA fordert langfristig stabile Regulierung der TAL-Entgelte

09. März 2009| Kategorie Allgemein

Der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber ANGA appelliert an die Bundesnetzagentur, ihrer bislang verlässlichen und auf den Infrastrukturwettbewerb setzenden Regulierung treu zu bleiben. Gerade die Höhe der TAL-Entgelte sind ein entscheidendes Signal für den Zeitpunkt und den Umfang der Investitionen in alternative Infrastrukturen. Dies gilt insbesondere für den möglichst raschen Übergang zu den neuen, hochleistungsfähigen „Next Generation Networks“ (NGN), die sowohl durch glasfaserbasierte Kabelnetze („Hybrid-Fibre-Coax“ HFC-Netze) als auch durch neue Glasfasernetze bis zu den Gebäuden oder Wohnungen (FTTB/H) realisiert werden.

Unitymedia will Breitbandnetz auf dem Land weiter ausbauen

05. März 2009| Kategorie Allgemein

Der Zugang zu hochleistungsfähigem Breitband-Internet soll in Hessen und NRW nicht länger Bewohnern der Großstädte und Ballungsräume vorbehalten bleiben: Unitymedia, der Kabelnetzbetreiber für NRW und Hessen, gibt heute den Start der Breitband-Offensive „Breitband Regional“ bekannt, in deren Rahmen alleine in diesem Jahr über 730.000 Haushalte in 99 ländlichen Gemeinden in Hessen und Nordrhein-Westfalen Anschluss an eine der europaweit leistungsstärksten Infrastrukturen für Internet, Telefon und TV finden sollen. Dazu gehören Regionen am Niederrhein, im Hochtaunus, im Sauerland, Rheingau, dem Weserbergland und der Eifel, die bislang noch zu den „weißen Flecken“ auf dem Breitband-Atlas von Unitymedia gehören. Für den Netzausbau investiert Unitymedia einen mehrstelligen Millionenbetrag; die Ausbaukosten liegen pro Haushalt bis zu zwölf mal höher als in Ballungsräumen.

eco: Lücken in der Breitbandversorgung geben “Anlass zur Sorge”

25. November 2008| Kategorie Allgemein

Der eco Verband spricht sich bei der Breitband-Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland für die Technologie-Vielfalt aus. “Viele warten immer noch auf das Allheilmittel, obwohl längst feststeht, dass eine Technologie alleine niemals die flächendeckende Versorgung sicherstellen kann. Mit UMTS, WiMAX, DSL, Kabel und künftig auch LTE stehen verschiedene Lösungen bereit, die den unterschiedlichen Anforderungen absolut gerecht werden könnten”, sagte eco-Geschäftsführer Harald A. Summa anlässlich der 4. Jahrestagung “Broadband Wireless Access” der Schweizer Vereon AG in Bonn. Anlass zur Sorge böten allerdings nach wie vor die großen Lücken in der Breitbandversorgung. Laut Angaben des Deutschen Städte- und Gemeindebundes sind in der Bundesrepublik drei Millionen Haushalte unterversorgt. Viele Standorte sind für Unternehmen uninteressant. “Es geht längst nicht mehr darum, dass einige nicht wie gewünscht im Netz surfen können. Der Breitbandversorgung kommt mittlerweile eine hohe volkswirtschaftliche Bedeutung zu.”

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