Die skyDSL Technologies kommentiert die Entscheidung der Bundesnetzagentur, mit der Auktion freier Mobilfunkfrequenzen zügig und spätestens im Februar 2010 zu beginnen. Nach der Digitalisierung des terrestrischen Rundfunks wird für die Fernseh-Übertragung nur noch ein kleiner Teil der bisherigen Frequenzen benötigt. Diese könnten dann im Bereich zwischen 790 und 862 Megahertz für Telekommunikationsdienste eingesetzt werden.
Die DSL-Unterversorgung in den westlichen Stadtteilen Erlangens ist in absehbarer Zeit behoben. Verantwortlich hierfür sind die Erlanger Stadtwerke und der Telefon- und Internetanbieter M-net, die im Rahmen einer Kooperation gemeinsam insgesamt acht Stadtteile an das Breitbandnetz anschließen werden. Die hierfür erforderlichen Baumaßnahmen haben in diesen Tagen begonnen. Ab Mitte 2010 wird M-net in den erschlossenen Gebieten dann Hochgeschwindigkeits-Internetzugänge mit einer Datenübertragungsrate von bis zu 50 Mbit/s bereitstellen.
Die bundesweite Diskussion und Massnahmenplanung rund um die weißen Flecken ist in vollem Gange. Das Brandenburger Unternehmen DNS:NET diskutiert nicht, sondern investiert seit 2007 in Stillstandsregionen und setzt den Ausbau von DSL-freien Gebieten in Brandenburg und anderen Bundesländern weiterhin konsequent fort. Eine der Ausbauregionen ist KönigsWusterhausen, wo bislang noch 50 Prozent der Einwohner unterversorgt sind. Weitere 2800 Brandenburger Bürger können jetzt ab November ans schnelle Internet angeschlossen werden.
Die Deutsche Telekom baut die Zusammenarbeit mit Kommunen bei der Breitband-Erschließung deutlich aus. Das Unternehmen hat beschlossen, in diesem Jahr wesentlich mehr Kooperationsverträge im Rahmen von öffentlichen Ausschreibungen abzuschließen als bislang geplant. Die Deutsche Telekom unterstützt damit das Ziel der Bundesregierung, den Breitbandausbau in Deutschland voranzutreiben und den ländlichen Raum mit moderner Telekommunikationsinfrastruktur zu versorgen.
Die Verhandlungen des Bundesverbandes Breitbandkommunikation (BREKO) und des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) mit der Deutschen Telekom AG (DTAG) über den lange geforderten Zugang zur VDSL-Infrastruktur der DTAG sind ergebnislos beendet worden. Dieser Zugang zu bestimmten VDSL-Vorleistungen der Telekom gegen Entgelt ist für Investitionen anderer Anbieter in alternatives VDSL und damit den weiteren Breitbandausbau notwendig.
Die Deutsche Telekom wird bei der Bundesnetzagentur Entgelte für die Nutzung ihrer Kabelkanalanlagen, der unbeschalteten Glasfaserstrecken (so genannte Dark Fiber) und den Zugang an Multifunktionsgehäusen beantragen. Die Wettbewerber können so die Infrastruktur der Telekom nutzen, um selbst in den Breitbandausbau mit modernster Glasfasertechnologie zu investieren. Für den Zugang an den Multifunktionsgehäusen will der Konzern neben seinen eigenen Verteilerkästen zusätzliche Gehäuse für andere Anbieter errichten. Zudem hat die Deutsche Telekom die Branchenverbände noch im August zu Gesprächen eingeladen, um Fragen des Umbaus und Ausbaus des Netzes zu diskutieren.