Das regionale Telekommunikationsunternehmen EWE TEL erweitert sein Breitbandangebot um eine weitere Tarifvariante: Privatkunden in zahlreichen neu mit modernen Breitbandanschlüssen versorgten Gebieten in der Region Ems-Weser-Elbe können das unter der Bezeichnung „DSL Mega Plus“ vertriebene schnelle Internet (VDSL mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde) ab sofort auch nur mit einer Telefonleitung bekommen. Bisher umfasst „DSL Mega Plus“ zwei Telefonleitungen, so dass Kunden bis zu drei Telefonnummern erhalten können.
Der Zugang zu hochleistungsfähigem Breitband-Internet soll nicht länger Bewohnern der Großstädte und Ballungsräume vorbehalten bleiben: Deshalb modernisiert Unitymedia (www.unitymedia.de), der Kabelnetzbetreiber in Nordrhein-Westfalen und Hessen, im Rahmen der Breitband-Offensive „Breitband Regional“ nach umfangreichen Vorarbeiten das TV-Kabel in Willich und Umgebung. Ab sofort können über 16.720 Haushalte in Willich und Umgebung erstmals Triple Play, die Kombination [...]
Frankfurt am Main sowie Greven und Umgebung gehören jetzt zu den modernsten Städten Deutschlands – zumindest, was den Zugang der Bürger zum Breitband-Internet angeht: Unitymedia (www.unitymedia.de), der Kabelnetzbetreiber in Nordrhein-Westfalen und Hessen, investiert massiv in die Aufrüstung seines Netzes in Frankfurt am Main für Fiber Power – basierend auf dem Breitbandstandard „EuroDOCSIS 3.0“. Auf diese [...]
Schnelle Internetzugänge sind eines der Top-Themen der CeBIT 2010. Der Hightech-Verband BITKOM, das Bundeswirtschaftsministerium und die CeBIT richten in Partnerschaft die “Broadband World” aus. Auf 2.000 Quadratmetern präsentieren Unternehmen unterschiedliche Breitbandtechnologien; Ansprechpartner aus dem BMWi, den Ländern und den Kommunalen Spitzenverbänden geben Auskunft darüber, wie der Breitbandausbau staatlicherseits flankiert wird.
Die Deutsche Telekom hat im vergangenen Jahr bundesweit 720 Kooperationen mit Kommunen für den Breitbandausbau vereinbart. Weitere 50 Verträge liegen derzeit noch zur Unterschrift bei Gemeinden vor. Durch die Kooperationen sowie Kapazitätserweiterungen und Regelausbau können rund 300.000 Haushalte zusätzlich schnelle Internetanschlüsse nutzen.
Die Bundesnetzagentur hat jetzt erstmals die konkreten Bedingungen festgelegt, zu denen die Deutsche Telekom AG (DTAG) anderen Netzbetreibern Zugang zu ihrer Anschlussinfrastruktur gewähren muss. Einen entsprechenden Anordnungsantrag hatte Anfang August 2009 die Festnetzsparte der Vodafone AG & Co. KG (Vodafone) bei der zuständigen Beschlusskammer der Bundesnetzagentur eingereicht. Bereits im Sommer 2008 begonnene Verhandlungen zwischen der DT AG und den Wettbewerbern hatten trotz intensiver Bemühungen nicht zu einvernehmlichen, freiwilligen Lösungen geführt.
„Mit seiner Entscheidung zu den Schaltverteilern hat das Verwaltungsgericht Köln den Weg für den Breitbandausbau auf dem Lande weiter geebnet“, begrüßt VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner das Urteil der Kölner Kammer im Eilverfahren. Sie hat einen Antrag der Deutschen Telekom AG (DTAG) gegen die Anordnung der Bundesnetzagentur zurückgewiesen, nach der die DTAG den Wettbewerbern so genannte Schaltverteiler zur Verfügung stellen muss. Bei den Schaltverteilern handelt es sich um einen neuen Zugangspunkt zum Hauptkabel zwischen Hauptverteiler und Kabelverzweiger.
Der regionale Telefon- und Internetanbieter M-net setzt seine Aktivitäten zur Investition in glasfaserbasierte Breitbandnetze fort. So schließt M-net in enger Kooperation mit dem Allgäuer Überlandwerk (AÜW) das Gewerbegebiet Kempten-Ursulasried sowie den Stadtteil Leubas an das Breitbandnetz an. Die hierfür erforderlichen Investitionen belaufen sich auf rund 300.000 Euro. Ab Mitte 2010 wird M-net in den erschlossenen Gebieten dann Hochgeschwindigkeits-Internetzugänge mit einer Datenübertragungsrate von bis zu 50 Mbit/s bereitstellen.
Der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco e.V. appelliert an die neue Bundesregierung, an den Zielen des Breitbandausbaus festzuhalten und die Regulierung dieses für die Wirtschaftsentwicklung des Landes unverzichtbaren Industriesektors nicht abzuschwächen. Die Koalitionsfraktionen diskutieren derzeit Änderungen bei der Regulierung des Telekommunikationssektors.
„Die Deutsche Telekom AG hat mit ihren Entgeltanträgen versucht, nach anderthalb Jahren Verhandlungen über den VDSL-Zugang mit den Wettbewerbern einseitig die Festlegung von Zugangsbedingungen zu ihren Gunsten zu erzwingen. Die Anträge auf eine Preisfestsetzung für Produkte, die für einen fairen Wettbewerb völlig unzureichend gewesen wären, dienten lediglich dem Zweck, den Wettbewerb vom weiteren Breitbandausbau auszuschließen“, begrüßte VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner die heute bekannt gewordene Ablehnung der DTAG-Entgeltanträge für VDSL-Vorleistungsprodukte durch die Bundesnetzagentur.