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DSL von der Telekom: Die beste Verfügbarkeit

Zwar hat die Telekom in den vergangenen Jahren auf dem DSL-Markt tüchtig Konkurrenz bekommen, doch in Sachen Verfügbarkeit kann keiner den Produkten von der Telekom (www.t-home.de) das Wasser reichen.




DSL von der Telekom ist das Eigengewächs des Marktführers, und deshalb besonders oft unter Beobachtung und auch in der Kritik. Doch für die Kunden kann es durchaus vorteilhaft sein, nicht bei Hänschen, sondern bei Hans einzukaufen. Denn Telekom DSL hat nicht nur die beste Marktabdeckung, sondern auch noch weitere Vorteile. Doch die beinahe flächendeckende Verfügbarkeit ist natürlich der Pluspunkt Nummer eins für das DSL der Telekom. Obgleich drei bis vier Prozent der Bevölkerung lediglich aufgrund ihres Wohnorts auch künftig auf einen breitbandigen DSL-Anschluss werden verzichten müssen, kann die überwiegende Mehrheit in den allermeisten Landesteilen ans schnelle Telekom-Netz, wenn sie es wünscht.

Die Telekom bietet seit 1. Oktober 2009 kein Fastpath mehr für Neukunden an, siehe dazu den Artikel Telekom bietet Fastpath nicht mehr für Neukunden an. Wer als Bestandskunde jetzt Fastpath hat und seinen Telekom-Tarif wechseln möchte, wird Fastpath verlieren. Nur wer als Fastpath-Kunde an seinem Tarif nichts ändert, wird Fastpath behalten können. Die Telekom begründet das Abschalten der Option mit der Störungsanfälligkeit von Fastpath-Leitungen. Bei Geschwindigkeiten bis 6.000 kbit wird nun also immer Interleaving geschaltet, in der Regel mit Pingzeiten von 50 bis 60 Millisekunden, während sie bei einer DSL 3000-Leitung mit Fastpath bei 10-18 Millisekunden lagen. Bei DSL 16.000 gibt es bei der Telekom Low-Interleaving, damit sind Pingzeiten von ca. 28 bis 40 Millisekunden möglich.

Die Telekom stellt dem interessierten Kunden DSL-Anschlüsse mit den unterschiedlichsten Bandbreiten zur Verfügung. Das beginnt bei dem so genannten DSL light, bei dem nur ein Downstream von 384 Kbit/s erreicht wird. Offiziell wird unter diesem Label zwar kein DSL verkauft, doch man kann DSL 1000 auf Wunsch in der abgespeckten Light-Version bekommen, wenn nicht mehr Speed zu Hause am eigenen Anschluss ankommt. Der Kunde muss sich allerdings dazu bereit erklären, den gleichen Preis zu zahlen wie für DSL 1000. Je nachdem, wie weit man von der nächsten Vermittlungsstelle entfernt wohnt, kann man deutlich höhere Bandbreiten von bis zu 50 Mbit/s bekommen. Hohe zweistellige Bandbreiten sind allerdings noch auf bestimmte Ballungszentren beschränkt; wirklich bundesweit ist als Maximum DSL 6000 zu bekommen.

Ein weiteres gewichtiges Argument für einen DSL Anschluss bei der Telekom ist die gute Leitungsqualität und der vergleichsweise lockere Umgang mit Powernutzern. In aller Regel können Telekom-Kunden ihre Flatrate auch dann weiter nutzen, wenn sie viel Traffic verursachen. Das mag angesichts des Flatrate-Begriffs selbstverständlich klingen, ist es jedoch auf dem hart umkämpften deutschen DSL-Markt keineswegs.

Telekom DSL online: www.t-home.de

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9 Kommentare »

  1. Kann es sein, dass T-Home kein Fastpath mehr anbietet??

    schrieb Gabba Gandalf 15. März 2009 um 21:20 Uhr

  2. Ich spiele häufig Onlinegames über meinen DSL-Anschluss. Gibt es eine Möglichkeit, den Ping (die Reaktionszeit) durch die Option FastPath zu verbessern?

    Das Leistungsmerkmal FastPath ist in einer qualitätsoptimierten Form am DSL 16000 vorhanden. Bei DSL-Anschlüssen bis 6000 kbit/s wird FastPath aus Qualitätsgründen nicht mehr angeboten.

    schrieb DrunkenMaster 19. März 2009 um 22:12 Uhr

  3. @DrunkenMaster: Das stimmt so nicht. Die Telekom widerspricht sich da derzeit selbst auf den Hilfeseiten.

    Auf einer Seite heißt es: “FastPath für DSL können Sie nicht zu DSL 16000 zubuchen, da hier die Signallaufzeiten in der Regel bereits sehr kurz sind.”

    Auf einer anderen Seite heißt es: “Das Leistungsmerkmal FastPath ist in einer qualitätsoptimierten Form am DSL 16000 vorhanden. Bei DSL-Anschlüssen bis 6000 kbit/s wird FastPath aus Qualitätsgründen nicht mehr angeboten.”

    Der Artikel auf DSL-Magazin.de schafft Aufklärung: http://www.dsl-magazin.de/news/verwirrung-um-fastpath-fuer-t-home-kunden_25502.html

    Fastpath ist also nach wie vor an jedem Anschluss zu haben.

    schrieb Tom (DSL-Bestellung.de) 20. März 2009 um 09:28 Uhr

  4. Also ich habs noch mals versucht Fastpath zu bestellen. An nem 16000er Anschluss, so sagt mir das System, sei es nicht möglich Fastpath zu schalten wegen den sowieso kurzen Signal laufzeiten. Schade!

    schrieb Threepwood 31. März 2009 um 01:58 Uhr

  5. Schön guten Tag wo kann man das bestellen für das Fastpath wo geht das genau mfg merker

    schrieb Merker Michel 15. Juni 2009 um 11:31 Uhr

  6. Ich komme mir etwas verarscht vor.
    Kann das sein, dass Fastpath seit ein paar Tagen nicht mehr läuft?????
    Ich war bisher immre sehr zufrieden, Ping ist von ursprünglichen 70-80 ms auf ca. 30 ms abgesunken.
    Jetzt ist er seit Tagen wieder auf gute 70 ms und es geht nicht weg.
    Weiß jemand was dazu? Oder muss man sich mal wieder nett mit den qualifizierten Telefonangestellten unterhalten, um was herauszubekommen?

    schrieb Vani 28. Juni 2009 um 00:39 Uhr

  7. Ich war gestern in einer T-Mobile Filiale und habe mich über Entertain Comfort mit VDSL 25 beraten lassen. Dann habe ich auch nach Fastpath gefragt. Mir wurde gesagt das ich es für eine Bereitstellungsgebühr von 19.95€ und dann im Monat für 1,95€ nutzen kann. Das hier steht Fastpath wäre nicht verfügbar macht mich stutzig.

    schrieb Tobias H. 25. Oktober 2009 um 19:15 Uhr

  8. @Timo: Bei T-Home auf der Website liest sich das wie folgt:

    —– Zitat Anfang —–

    FastPath kann seit 01.10.2009 nicht mehr neu bestellt werden.
    Wenn Sie FastPath zu einem früheren Zeitpunkt bestellt haben, können Sie das Produkt wie gewohnt weiter nutzen. Nach einem durchgeführten Tarifwechsel können Sie hier überprüfen lassen, ob eine FastPath vergleichbare Leistung aktiviert werden kann

    —– Zitat Ende —–

    schrieb Thomas 26. Oktober 2009 um 10:21 Uhr

  9. Ich habe soeben den Tarifwechsel storniert,
    damit ich mein Fast Path behalten kann.

    schrieb Rainer1989 7. November 2009 um 16:58 Uhr

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