Arcor: Die Nummer zwei hinter der Telekom
Wichtiger Hinweis: Zum 1. August 2009 hat Vodafone, dessen Tochter Arcor zuvor war, alle DSL- und Mobilfunk-Angebote des Konzerns unter der Marke “Vodafone” gebündelt. Im Mai 2008 hatte Vodafone Arcor übernommen – Arcor ist also jetzt Vodafone.
Auf dem deutschen Telefonie- und DSL-Markt sind die Positionen des Königs und des Kronprinzen klar vergeben. Hinter der Deutschen Telekom, die als ehemaliger Monopolist nach wie vor das Gros der Kunden auf sich vereint, ist Arcor (www.arcor.de) ganz klar “best of the rest”. Der Eschborner Konzern hat sein eigenes Netz zwar nicht in ganz Deutschland liegen, doch die meisten städtenahen Regionen kann Arcor mit eigenen Diensten versorgen. Manchmal sind sogar weniger stark besiedelte Gebiete im Arcor-Einzugsgebiet zu finden. Das liegt vor allem daran, dass Arcor sein Glasfasernetz hauptsächlich entlang von Bahntrassen verlegt hat und von dort aus auch mal die DSL-Diaspora erreicht.
Als einer der ersten Anbieter hat Arcor bundesweit darauf gesetzt, Komplettpakete aus DSL- und Telefonie-Diensten zu verkaufen. Zu Beginn des DSL-Booms stellte sich ziemlich schnell heraus, dass eine große Zahl bestellungswilliger Kunden von der Vielfalt der Tarife (und der Anbieter) so verunsichert waren, dass sie nur allzu gerne alles im Paket bestellten. So kam es, dass Arcor irgendwann bevorzugt alles zusammen verkaufte: DSL-Anschluss, DSL-Flatrate, Telefonanschluss und Telefon-Flatrate. Solche so genannten Doppel-Flatrates waren jahrelang der Renner, bis sich herausstellte, dass manche Kunden zu viel des Guten bekamen. Daraufhin wurden zusätzlich wieder Einsteigerpakete eingeführt, die im Zweifelsfall bloß die Anschlüsse zum Surfen und Telefonieren beinhalten, alles andere zahlt der Kunde minuten- oder megabytegenau je nach Nutzung.
Doch Arcor baut nicht nur auf DSL. Nach wie vor kann man beim Eschborner Netzbetreiber auch reine Telefontarife bekommen, die sich mit verschiedenen Optionen kombinieren lassen und teilweise sogar sehr günstige Gespräche ins Ausland ermöglichen – früher ein großer Pferdefuß bei alternativen Anbietern, weil diese im Gegensatz zur Telekom kein Call-by-Call ermöglichen. Wer kein DSL bekommt oder es nicht möchte, kann bei Arcor weiterhin Tarife für die Nutzung mit IDSN und Modem bekommen, auch Flatrates dafür sind buchbar. Wer sich weniger fürs Festnetz interessiert und lieber alles mit dem Handy erledigt, ist beim Arcor-Mutterkonzern Vodafone gut aufgehoben. Der britische Mobilfunk-Gigant sorgt nicht zuletzt dafür, dass Arcor auf dem schwierigen Telekommunikationsmarkt so schnell nicht die Puste ausgehen wird. Die Kunden können also auf Stabilität setzen.
Arcor online: www.arcor.de


Ich habe eine frage bzgl. fastpath mit arcor. habe im netz folgende aussage gefunden: (ist sicher nicht die neueste) Roland Bettenbühl, Pressesprecher bei Arcor: “Bei uns gibt es DSL grundsätzlich mit Fastpath und uns sind keine Probleme bei den Kunden bekannt.”
bietet arcor nun fastpath oder nicht…
bin über jeden tip dankbar.
welche ping-zeiten erreicht man mit arcor?
danke an alle die mir helfen können.
freundliche grüße – Sascha Göbel
schrieb Sascha Göbel 30. Juni 2008 um 19:47 Uhr
Meine lustigen Erfahrungen mit Arcor gibt es hier
http://www.blogfeuer.de/?p=216
schrieb blogfeuer 26. Juli 2008 um 10:56 Uhr
Arcor bietet Fastpath aber der 6000 Leitung.
Diese Option kostet nichts extra und ist automatisch dabei.
Hab eben ein Vertrag abgeschloßen und nachgefragt.
schrieb Mrs. Wurst 4. September 2008 um 13:27 Uhr
Danke für dein Kommentar Mrs. Wurst! Möchte jetzt von Versatel nach Arcor wechseln 6000 all inc. und habe mich gefragt ob Fastpath jetzt dabei ist oder nicht, weil man das nicht mitbestellen kann.
schrieb André M. 13. November 2008 um 00:30 Uhr
bei arcor kann man zusaätzlich noch fastpath dabei bestellen ich habe eine 3000 leitung + fast path und habe pingzeiten von 10-20 ;)
schrieb hans 30. Dezember 2008 um 03:05 Uhr
das stimtm doch gar nicht was ihr da schreibt..
arcor hat, wie der pressesprecher da aussagt, IMMER fastpath wenn dein anschluss also telefon von arcor provided wird.
und da ist es egal ob du 2000er,3000er oder 6000er leitung hast, immer fastpath ;-)
ich hab 6000 und fastpath, ohne einen cent mehr zu bezahlen.
ab dsl 16000 gibts bei keinem internetanbieter mehr fastpath, ganz eifnach deshalb weil es nicht mehr benötigt wird
schrieb arcoruser seit 2006 3. März 2009 um 13:24 Uhr
Warum sollte es bei einer 16k(16000er) Leitung kein Fastpath geben? Hatte früher von 1&1, eine 16k Leitung mit Fastpath!
Fastpath ist dass gegenstück zu Interleaving.
Bei Interleaving ist die sogenannte Fehlerkorrektur aktiviert. Das heißt die Datenblöcke werden verschachtelt übertragen, um bestimmte Datenfehler, sog. Burstfehler, die durch kurzzeitige elektrische Störungen auf der Telefonleitung entstehen, besser korrigieren zu können.
Das ist bei Fastpath nicht der Fall!
Bei Fastpath werden die Datenblöcke unverschachtelt übertragen. Somit sind Übertragungsfehler garantiert.
Was aber nichts macht, denn die fehlerhaften Teile werden nachgeladen.
schrieb DZero 18. Juli 2009 um 23:14 Uhr